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Wie viel Empowerment verträgst du?

Heißt New Work nicht auch Achtsamkeit?
Bedeutet New Work nicht auch Empowerment?
Ist New Work nicht auch Diversity, Gemeinschaft und Teilhabe?

Vielleicht mag der folgende Artikel von dem einen oder anderen Menschen als unprofessionell eingestuft werden. Aber wie viel Professionalität verträgt ein Team, ein Unternehmen, eine Gesellschaft, wenn dabei die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt? Sind wir bei all den rational vernünftigen und den business-guides-angepassten Verhalten nicht viel mehr das, als das von dem wir uns zu differenzieren versuchen? Ein stumpfer effizienzmaximierender Roboter?

Aber wie viel Professionalität verträgt ein Team, ein Unternehmen, eine Gesellschaft, wenn dabei die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt?

Wie egozentrisch ist Eigenverantwortung?


Welche Verantwortung hast du als Führungskraft für die Mitarbeiter*innen innerhalb deines Teams, deiner Organisation? Und welchen Einfluss hast du oder solltest auf deren Handeln außerhalb des Mikrokosmos` Unternehmen haben?

So New Work sind diese Fragen und Gedanken eigentlich gar nicht. Jede*r Mittelständler*in weiß um die eigene Verantwortung gegenüber der Menschen in der Region des Unternehmens. Engagiert sich in Vereinen, Schulen oder der Lokalpolitik. Aus welchem Grund sollten denn diese Themen bei der Unternehmensführung enden? Epowerment ist doch ein riesen Buzzword von New Work. Schließlich ist doch auch schon der Urspung von des Begriffes, geprägt von Julien Rappaport, auf die Förderung des bürgerlichen Engagements zurückzuführen.

Heute ist der 09.10.2019. Es ist der Tag an dem ein Antisemit auf eine Synagoge und zwei Menschen geschossen hat. Es ist der Tag an dem die Türkei Syrien angegriffen hat und die ganze Welt wegschaut. Es ist der Tag an dem ein Pseudoklimapaket verabschiedet wird, bei dem nicht sicher ist, in welcher Welt meine Kinder leben, wenn sie so alt sind, wie ich jetzt.

Klar, die Politik hat nichts im Business zu suchen. Aber wofür die Sinnstiftung oder Sinnsuche, wenn ich blind für die Welt da draußen bin? Sollte es bei der Eigenverantwortung nicht auch um globalere Ziele gehen, als um die Steigerung der eigenen wirtschaftlichen Effizienz? Liegt es nicht auch in meiner unternehmerischen Verantwortung als Führungskraft langfristig zu denken? Und was bringen mir Produktivität und Innovation, wenn die Welt um uns herum irgendwann politisch oder ökologisch kollabiert?

Aber wofür die Sinnstiftung oder Sinnsuche, wenn ich blind für die Welt da draußen bin?

So kann gesellschaftliche Verantwortung in das Business integriert werden


New Work sollte doch genau den richtigen Raum für diese Verantwortung, das Empowerment bieten. Natürlich geht es nicht darum dauerhaft alles stehen und liegen zu lassen, um mit der Welt zu leiden. Vielmehr geht es um die Sichtbarkeit, um die Vorbildfunktion. Entrepreneurs for Future oder Unternehmer*innen, die sich für Gleichberechtigung und Integration engagieren oder der kleine Handwerksbetrieb von nebenan, der die Shirts für die Schulmannschaft sponsert. Genau das sind doch die Vorbilder aus dem Business, die wir für die Welt da draußen brauchen.
Und genau diesen Mut zur Menschlichkeit unterscheidet uns doch von KI’s und operativ tätigen Robotern.

Wie das Ganze in das Daly Business integriert werden kann?
Hier gibt es keine Standardformel oder Best Practices. Weil die eigene Motivation und Akzeptanz dabei eine viel zu wichtige Rolle spielt.
Werde doch zusammen mit deinem Team kreativ. Genau das ist doch einer der Kerngedanken von New Work und Agilen Arbeiten: sich flexibel an die äußeren Rahmenbedingungen anpassen zu können.

Wenn du also den New Work Gedanken zu leben beginnst, dann nutze doch das Setting zusammen mit deinem Team und setze Signale. Und wenn es nur ein vegetarischer Freitag in der Kantine ist oder eine Baumpflanzaktion oder ein Workshop mit den scheinbar anderen Menschen in deiner Region. Jeder Schritt zählt. Und jeder noch so kleine Schritt macht genau dich, dein Team, deine Organisation attraktiv für die zukünftigen Kund*innen und Mitarbeiter*innen. Und dann ist Empowerment auch zu Ende gedacht.

 

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